Jährliche Kranzniederlegung am 28. Februar

Gedenkstunde zur Erinnerung an die Hilchenbacher Jüdinnen und Juden

Am 28. Februar 2026 haben wir gemeinsam der Deportation von Elisabeth „Gerti“ Holländer und ihres zehnjährigen Sohnes Lothar Holländer gedacht. Ihr gewaltsamer Abtransport vor vielen Jahrzehnten steht stellvertretend für das Leid der Hilchenbacher Jüdinnen und Juden, die Opfer der nationalsozialistischen Diktatur wurden.

Bei der Gedenkstunde um 11:00 Uhr am Gedenkstein des Marktplatzes kamen zahlreiche Bürgerinnen und Bürger sowie kommunalpolitisch Aktive zusammen. In würdigem Rahmen, unter musikalischer Begleitung des Chores der Feuerwehr und Beiträgen von Hilchenbacher Gymnasiasten, wurden Kränze niedergelegt und der Opfer gedacht. Die Stadt setzte damit ein wichtiges Zeichen für Erinnerung, Verantwortung und gegen Antisemitismus.

Im Anschluss besuchten wir als Hilchenbacher SPD die Stolpersteine im Stadtgebiet. An jedem dieser Erinnerungsorte legten wir eine weiße Rose nieder – im stillen Gedenken an die Menschen, deren Namen im Pflaster unserer Stadt verankert sind und die niemals vergessen werden dürfen.

Erinnerung lebt durch gemeinsames Handeln. Es ist und bleibt unsere Aufgabe, die Geschichte wachzuhalten und uns entschieden gegen jede Form von Antisemitismus, Rassismus und Ausgrenzung zu stellen!